Pandemien vom Speiseplan nehmen. Woche zwei der 100.000 Dollar Nahrungsmittelhilfe von Million Dollar Vegan

Vergangene Woche organisierte unser internationales Team vegane Lebensmittelspendenaktionen in sechs Ländern Amerikas und Europas und dies ist erst der Beginn. Diese Woche haben wir es geschafft bedürftigen Menschen in Mexiko, Brasilien und Italien mit veganen und gesundheitsfördernden Mahlzeiten zu versorgen und diese auszuteilen.

Mexiko

Unser Einsatz in Mexiko setzten wir fort, indem wir pflanzliche Lebensmittel an Menschen in Notlage in den Städten Playa del Carmen, Saltillo, Mexico City, Monterrey, Guadalajara und Los Cabos austeilten. Dies beanspruchte einen eindrucksvollen Teamgeist seitens der lokalen Organisationen, Restaurants und der Freiwilligen, die ihre Energie zusammen brachten, um denen in Not zu helfen.

In Playa del Carmen teilten wir weiterhin 300 Mahlzeiten pro Tag in der Suppenküche aus, insgesamt waren es 1.740 Mahlzeiten. Hilfsbedürftige Leute in Saltillo und Los Cabos erhielten 300 Mahlzeiten und in Guadalajara wurden mit Hilfe von drei veganen Restaurants 400 Mahlzeiten an Straßenarbeiter*innen ausgeteilt. In Mexiko City wurden 500 Mahlzeiten an Obdachlosenheime und zu 35 Essenstafeln in der Nachbarschaft Nezahualcóyotl gebracht. In Monterrey arbeiteten wir zusammen mit sieben veganen Restaurants, um 750 Mahlzeiten an zwei Migrantenheime, an arbeitslosen Personen der Transsexuellen Community und an Gemeinschaften von Ureinwohnern in einem marginalisierten Gebiet zu liefern.

Der Einsatz war so erfolgreich, dass es die lokalen Freiwilligen sehr inspiriert und dazu ermutigt hat den “wundervollen Akt des Gebens” in Zukunft fortzusetzen.

Brasilien

Diese Woche half Luisa Mell, Schauspielerin und vegane Aktivistin den brasilianischen Freiwilligenhelfer*innen dabei, mehr als 700 Mahlzeiten an die Bedürftigen in Largo São Francisco auszuteilen.

In Zusammenarbeit mit Solidariedade Vegan, ein Projekt, das sich der veganen Essensausgabe im Stadtzentrum von São Paulo widmet, Pimp My Carroça eine non-profit Organisation, die Menschen dabei hilft sich durch den Verkauf von Müll an Recycling Zentren über Wasser zu halten und Mönchen aus einer franziskanischen Mission, teilten wir Essen an obdachlose Menschen im Stadtzentrum aus.

Unsere Koordinatorin für Brasilien, Isabel erzählte uns: “Als wir ankamen war die Schlange an Leuten enorm… so viele Menschen und so viele verschiedene Charaktere. Es bricht mir das Herz, zu sehen wie viele Menschen in notdürftigen Situationen leben.”

Neben dem Essen verteilten die freiwilligen Helfer*innen auch Aufklärungsbroschüren. Darauf war zu lesen, dass jedes Lebensmittel, das sie erhielten vegan ist und wieso dies eine wichtige Rolle für die Gesundheit und für die Prävention von künftigen Pandemien dient.

Viviana Torrico von Solidariedade Vegan teilte uns mit, dass diese Veranstaltung einen bedeutenden Einfluss gehabt hat. “Viele Menschen erzählten den Mönchen, dass das Essen super sei. Und wenn Luisa beim Projekt dabei ist, hilft es allen. Wir erhielten sogar zusätzliche Spenden an Händedesinfektionsmitteln und mehr Lebensmittel.”

Luisa Mell sagte uns, das sie “sehr bewegt” ist, Teil dieses Projektes zu sein. “Ich glaube, dass dies der einzige Weg ist, die Welt zu retten. Wir müssen den Menschen bewusst machen, wie sie Pandemien vom Speiseplan nehmen können, damit wir nicht noch weitere Katastrophen wie das Coronavirus erleben müssen. Und wir können dies nur tun, indem wir unsere Ernährung umstellen. Danke, Million Dollar Vegan!”

Italien

Als eines der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Länder arbeiteten angestellte Personen in medizinischen und sozialen Pflegeeinrichtungen unermüdlich daran, den Menschen Sicherheit und Wohlbefinden zu gewährleisten. Deshalb freut es uns, diesen Menschen bei ihrer lebenswichtigen Arbeit unterstützen zu können, indem wir für die mobilen Mitarbeiter*innen, die gefährdete und isolierte Menschen in ihren Häusern in Turin besuchen, Lunchpakete für 9 Tage zusammenstellen und liefern.

Wir konnten ebenfalls Unterstützung den Mitarbeiter*innen in der Einsatzeinheit der Task Force und im Callcenter, die die Aufgabe haben, die Kontakte der mit dem Virus infizierten Personen zu verfolgen und zu identifizieren, gewährleisten.

Um dies zu tun, kollaborierten wir mit Luca André, Gründer, Leiter und Chef von SoulKitchen. Er erzählte uns warum er dazu bereit war an unserer #TakePandemicsOffTheMenu Kampagne teilzunehmen. Er sagte: “ Essen sollte nicht mehr nur als Essen angesehen werden. Es ist so viel mehr und sehr revolutionär.”

Unser Einsatz in Italien ist nur der Beginn. Nächste Woche werden wir Essen an Krankenpfleger*innen, die in Turins überfüllten Krankenhäusern arbeiten und später an, in der Region Lombardei lebenden notdürftigen Familien, einschließlich an Migranten austeilen.

Dies ist nur der Beginn

Während unsere Arbeit zur Unterstützung von Bedürftigen in vollem Gange ist, bleibt noch viel mehr zu tun, darunter die Hilfe für Menschen in benachteiligten Gemeinden in Buenos Aires, Argentinien, sowie für verzweifelte Familien in Pune, Indien und für Schulkinder in Addis Abeba, Äthiopien.

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