Ist es unsere letzte vegane Lebensmittelaktion? Nein! Es ist erst der Beginn!

Die vorherigen Aktionen der Lebensmittelvergabe zu Beginn der Coronavirus Pandemie hat uns gezeigt, welchen Mehrwert diese Arbeit mit sich bringt. Wir konnten nicht nur den Menschen direkt helfen, die es dringend benötigten, wir konnten auch die Medien einbeziehen. Diese berichteten von unseren Aktionen und machten deutlich, welchen Schaden Menschen dem Planeten und Tieren durch den Verzehr und die Haltung von Tieren verursachen.

Wir waren sehr traurig als wir in die letzte Woche der Lebensmittelaktion gingen, nachdem wir ein so positives Outreach-Programm angefangen hatten. Wir fragten uns: Warum schon aufhören? Warum nicht einfach weitermachen? Und es gab wirklich keinen triftigen Grund aufzuhören, so machten wir weiter. Dies bedeutete, dass die letzte Woche der Lebensmittelspende in Brasilien, Argentinien und Mexiko nicht unsere letzte Aktion für die Gemeinden dort sein wird!

Feeding Those In Need In Brazil

Brasilien: Hilfe für bedürftige Menschen Solidariedade Vegan, Pimp My Carroça und mit Luisa Mell zusammengetan, um mehr als 700 Mahlzeiten an die Gemeinden in Vila Arapua zu verteilen.

Luisa war eine unglaubliche Unterstützung und sie erzählte uns warum es ihr so am Herzen lag mitzuhelfen: “Wir kämpfen gegen die schwerwiegenden Folgen von Covid in unserem Land. Wir wissen, dass viele Menschen sich in schwierigen Situationen befinden. Zu der Viruserkrankung kommt noch die Wirtschaftskrise hinzu. Das Wichtigste momentan ist es Leute darüber aufzuklären, Pandemien von ihren Speiseplänen zu nehmen.“

Als wir vor einigen Wochen zum ersten Mal Essen nach Portelinha brachten, fiel uns auf, dass einige Familien keine einzige Mahlzeit an diesem Tag zu sich nehmen konnten und ansonsten gar nichts zu essen hatten, wenn wir ihnen die Lebensmittel nicht gebracht hätten. Also gingen wir zurück und mithilfe von Base Colaborativa und Pimp My Carroça konnten mehr als 800 Mahlzeiten verteilt werden.

Ebenfalls brachten wir 500 Mahlzeiten zu obdachlosen Menschen in Pátio do Colégio, ein Viertel im Stadtzentrum von São Paulo. Wir teilten ihnen das Essen abends aus, sodass sie nicht mit leerem Magen schlafen gehen mussten. Vivi Torrico hatte das Solidariedade Vegan Projekts zu Beginn der Pandemie initiiert und richtete uns aus: „Vielen Dank, dass Million Dollar Vegan uns in das Projekt einbezogen hat. Wir sind sehr glücklich. Das Verteilen von Lebensmitteln auf den Straßen hat schon seine Eigenheiten, aber das Verteilen von Lebensmitteln nachts ist schon ein ziemliches Erlebnis.“

In den nächsten Wochen planen wir weitere 1500 Mahlzeiten für bedürftige Menschen in Brasilien auszuteilen.

Argentinien wird stets mit veganen Lebensmitteln versorgt

Mit den steigenden Infektionszahlen in Argentinien, ist es wichtiger als je zuvor bedürftige Personen mit gesundheitsfördernden Lebensmitteln und auch Hygieneartikeln zu versorgen. Deshalb gelang es uns diese Woche gemeinsam mit Aula Vereda 250 Familien in den Stadtvierteln von Buenos Aires: Villa 31, Cildañez und Almagro weiterhin zu unterstützen und mit Lebensmitteln von UTT. zu versorgen. Wir verteilten auch Desinfektionsmittel und Handreinigungsmittel, da es leider einen Fall von Covid-19 in einem der von uns unterstützten Pflegeheimen gab.

Außerdem haben wir auch angefangen vegane Lebensmittel der Organisation “No Tan Distintas“ zur Verfügung zu stellen, die Transfrauen, die auf der Straße leben, unterstützt. Insgesamt wurden 50 Frauen unterstützt. Sie erhielten auch ein veganes Rezeptbuch und ein Faltblatt mit Informationen über Pandemien und Veganismus.

Auch für Mexiko gab es mehr vegane Lebensmittel

Den ganzen Mai über wurden mehr als 12.000 pflanzliche Mahlzeiten an sechs Städten geliefert. Unsere aktuelle Arbeit konzentrierte sich auf Los Cabos, wo wir 91 Lebensmittelpakete für bedürftige Menschen lieferten und auf Playa del Carmen, wo die Suppenküche im veganen Gemeindezentrum Casa Animal ihre Arbeit fortsetzte. Insgesamt stellten freiwillige Helfer*innen dort mehr als 7.500 vegane Mahlzeiten für Menschen in Not bereit. Wir bedanken uns bei den 50 freiwilligen Helfer*innen im ganzen Land, die all dies ermöglichten.

Aktuelles über die vegane Lebensmittelaktion in Indien

Nachdem wir 2.000 Menschen in Pune mit einem vollständig veganen Festtagsessen versorgt hatten, war die Gemeinde ganz aus dem Häuschen über die neuen Lebensmittel, die sie ausprobiert hatten. Die Firma Good Dot, die das vegane Fleisch geliefert hatte, erhielt viele Anfragen, und viele Menschen konnten es kaum erwarten, mehr über das Essen auf pflanzlicher Basis zu erfahren.

Mithilfe von noch vorhandenen Spendengeldern war es uns möglich die Lebensmittelaktion in Pune den ganzen Juni über und auch danach fortzuführen.

Aktuelles über die Grundschulkinder in Äthiopien

Unsere Aktion zur Versorgung der Kinder in einer Grundschule in Addis Abeba ist vorübergehend unterbrochen, da die Schule wegen des Virus schließen musste. Aber die Mittel sind vorhanden und wir können es kaum erwarten, die Fotos dieser Schule mit Ihnen zu teilen, wenn sie wiedereröffnet werden darf.

Weltumwelttag

Im Rahmen des Weltumwetags am 5. Juni erstellten wir mit der Unterstützung von hilfsbereiten Prominenten ein Video, das bereits von Millionen Menschen gesehen wurde. Die brasilianische Sängerin Anitta wirkte mit und teilte das #NimmPandemienVomSpeiseplan Video mit ihren 47 Millionen Follower*innen! Harry Potter-Schauspielerin Evanna Lynch tat dasselbe und brachte Leute dazu sich bei der 31 Tage Vegan Challenge anzumelden. Auch der indische Popstar Anushka Manchanda, der brasilianische Superstar Luisa Mell, die Hollywood-Schauspielerin Alicia Silverstone und die amerikanische Sängerin Mýa haben neben anderen unglaublichen Aktivistinnen und Aktivisten sowie Prominenten in unserem Film mitgewirkt. Schauen Sie sich den Film an:

Aktion in Madrid für den Weltumwelttag

Um den Zusammenhang zwischen unserem Konsumverhalten, der Umweltzerstörung und der aufkommenden Pandemien zu verdeutlichen, sind wir auf die Straßen Madrids im zentral gelegenen Viertel Malasaña gegangen, dort verteilten wir veganes Fast Food. Neben den Mini-Burgern von Fantastic V teilten wir auch #NimmPandemienVomSpeiseplan-Sticker aus und sprachen mit den Passanten über unsere Kampagne.

Cristina De La Pava Hucke von Fantastic V sagte: „Wir nahmen heute an der Aktion teil, weil wir mehr denn je an einem Punkt gelangt sind, an dem wir uns gegenseitig helfen und das Bewusstsein für die Bedeutung der Zusammenarbeit schärfen müssen. Wenn wir verstehen, dass jeder von uns seinen Teil dazu beiträgt, werden wir gestärkt, vereinter und besser dran sein.“

Dem stimmen wir allemal zu!

Millionen von Menschen erreichten die vegane Nachricht

Neben unserer Aufklärungsarbeit und unseren Social-Media-Kampagnen berichteten weltweite Medien von unserer Aktion. Damit konnten wir weitere Millionen Menschen erreichen.

In Mexiko berichtete sowohl das nationale, staatliche Fernsehen als auch die Radiosender und viele Print und Online-Medien von unseren Lebensmittelaktionen. Unsere Koordinatorin für Brasilien, Isabel Siano wurde vom nationalen Fernsehsender interviewt und in Los Angeles berichtete Los Angeles TV station ABC von den Lebensmittelspenden an die Veteranen in Los Angeles.

In Spanien kamen wir im lokalen Fernsehen und in verschiedenen Podcasts vor; in Italien wurde über unsere Arbeit in einem Magazin und in vielen Online-Medien berichtet.

In Indien schrieben sowohl die Hindustan Times als auch die Times of India über unsere Aktion, während im Vereinigten Königreich die überregionale Zeitung The Independent über unseren Einsatz zur Versorgung bedürftiger Gemeinden im Osten Londons berichtete.

In Frankreich und Argentinien wurde viel Online berichtet und obwohl wir immer noch die Gesamtzahl der erreichten Personen zählen, wissen wir bereits, dass wir viele Millionen auf unsere Aktion aufmerksam machen konnten.

Darunter sind viele Personen, die vielleicht zum ersten Mal gehört haben, dass wir zum Erhalt unseres Planeten und zur Verhinderung künftiger Pandemien tierische Produkte vom Speiseplan nehmen müssen.

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