Lebensmittelaktion für das Maasai Volk, Kenia

Taking Vegan Food Aid to the Maasai Mara, Kenya

Als Covid-19 ausbrach, hatten wir unsere Hauptkampagnen (führende Persönlichkeiten dazu ermutigen vegan zu leben mit einer Spende von 1 Million) unterbrochen und unsere Spendengelder für die Lebensmittelaktionen eingesetzt. Wir wollten nicht nur allen Hilfsbedürftigen während der Pandemie helfen, sondern leisteten auch Aufklärungsarbeit über die Vorteile des veganen Lebensstils und wie eine neue Pandemie in der Welt verhindert werden kann.

Daher teilten wir vollwertige pflanzliche Mahlzeiten an obdachlose Veteranen in Los Angeles aus, ebenso in Krankenhäusern und Pflegezentren in Spanien und Italien. Wir finanzierten die Versorgung von Schulkindern mit veganen Mahlzeiten in Äthiopien und verteilten etwa zehntausend Mahlzeiten an bedürftige Gemeinden in Brasilien, Mexiko, Argentinien, France, im Vereinigten Königreich und in Indien.

Im Juli bekamen wir mit, dass das Volk der Maasai Mara in Kenia sich in Überlebensnot befand. Ohne Touristen, die in ihre Region kommen, können sie nicht ihre handgefertigten Schmuckwaren verkaufen. Dieser Umstand führte zu ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten und daher zu Nahrungsmittelknappheit von hunderten Familien.

Jack Lekishon (The Wise Man), Gemeindeleiter des Maasai Mara Volkes teilte uns mit: „Ich befürchte, dass Armut und Hungersnot Menschen eher töten wird als die Covid-19 Pandemie! Einige Menschen müssen wochenlang ohne Essen auskommen“.

Jack ist ein bekannter Maasai Natur- und Umweltschützer, der viel gereist ist und sich sehr bewusst über den Zusammenhang zwischen der Umweltzerstörung und zoonotischen Krankheiten ist. Seit die Pandemie die Existenzgrundlage vieler Menschen in seiner Gemeinde abrupt beendet hat, befindet er sich „auf einer Mission“, um das Bewusstsein für ihre Notlage zu schärfen und praktische Hilfe zu leisten.

Wir freuten uns sehr, mit ihm und seinen unglaublichen freiwilligen Helfer*innen zusammen zuarbeiten, um bedürftige Familien mit vollwertigen pflanzlichen Mahlzeiten zu versorgen.

Die Maasai Lebensmittelaktion begann Anfang August. Am ersten Tag erhielten 100 Familien in drei Talek Dörfern (Olrkasoe, Singilayo und Olkinyei) Lebensmittelpakete mit Maismehl, Mungbohnen, frischem Gemüse und Öl zum Kochen. Am zweiten Tag reiste Jack in die Osero Dörfer, um weitere 100 Familien mit Essen zu versorgen. Zuvor hatte er sich bereits mit den Dorfältesten getroffen, um die gerechte Lebensmittelverteilung zu besprechen.

Im Großen und Ganzen spendete Million Dollar Vegan etwa 50.000 Mahlzeiten im Zeitraum von zwei Monaten an das Maasai Volk. Da einige Gebiete auch an Wassermangel litten, welches sie fürs Kochen benötigen, versorgten wir diese auch mit Wasser. Masken und Hygieneprodukte wurden auch geliefert.

Wir wurden mit vielen Danksagungen seitens der Empfänger*innen überrascht und sind vom Herzen tief berührt. Eine Einwohnerin von Olkinyei hat uns sogar ein wunderschönes Lied gewidmet, begleitet vom Gesang der freiwilligen Helfer*innen.

Wir bedanken uns herzlich bei den Spender*innen, deren Großzügigkeit uns es erst ermöglicht hat die Bedürftigen nicht nur mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln zu versorgen, sondern um weiterhin die Botschaft zu vermitteln, dass der beste Weg, Pandemien vom Speiseplan zu nehmen, darin besteht pflanzliche Lebensmittel einzusetzen.

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