Leben Sie während der Fastenzeit vegan – und tragen Sie nicht länger Mitschuld an diesen Grausamkeiten

Die Fastenzeit ist eine Zeit der Reflexion und der Hoffnung und eine Zeit, in der Christinnen und Christen ihre Sünden bereuen. Egal, ob Sie gläubig sind oder nicht – gibt es einen besseren Zeitpunkt, um sich mit der Realität der industriellen Tierhaltung auseinanderzusetzen und einen Schlussstrich unter das Leid der Milliarden von Nutztieren zu setzen?

Folgendes werden Sie beenden:

Das Leiden der Hühner

Millionen Legehennen werden auch in Europa immer noch in sogenannten ausgestalteten Käfigen gehalten, in denen eine Henne etwas mehr Platz hat als ein DIN A4-Blatt. Der größte Anteil der Käfighennen in Deutschland wird in Betrieben mit mindestens 200.000 Hennen gehalten.

Egal in welcher Haltungsform – die Hennen sind gezwungen, ein Ei nach dem anderen zu legen. Nach ca 2 Jahren sind die Tiere von diesem körperlichen Stress so ausgelaugt dass sie in Kisten gestopft, zum Schlachthof gebracht und auf einem Förderband kopfüber aufgehängt werden, um so auf ihre Schlachtung zu warten. Immer wieder erleiden Tiere während dieses Prozesses Knochenbrüche.

Und lassen Sie uns nicht die männlichen Küken vergessen – ja, diese niedlichen, entzückenden, flauschigen Babys, die Sie und Ihre Kinder wahrscheinlich lieben: Am ersten Tag ihres Lebens werden sie lebendig geschreddert. Grauenvoll, richtig? Sie werden von einer Art Schleifmaschine in Scheiben geschnitten, weil männliche Tiere keine Eier legen und sie somit keinen Gewinn für die Eierindustrie bringen.

Für Hühner, Enten und Truthähne – von denen es eine riesige Anzahl in jedem Stall gibt – ist eine individuelle Behandlung unmöglich, und so leiden und sterben Millionen von ihnen, ohne je eine tierärztliche Betreuung erlebt oder wegen Krankheit, Infektionen oder Verletzungen behandelt zu werden.

Der Missbrauch von Kühen

Kühe werden für die Milchproduktion immer und immer wieder geschwängert. Ihre Babys (die sie neun Monate lang wie menschliche Mütter im Bauch tragen) und die Milch ihres Kalbes werden ihnen genommen. Die Milch, die perfekt auf ein Kalb abgestimmt ist, damit es wachsen kann, geht stattdessen an Menschen – auch wenn wir sie überhaupt nicht brauchen. Finden Sie es nicht bizarr, dass wir die einzige Spezies sind, die auch im Erwachsenenalter noch Muttermilch trinkt – und noch dazu von anderen Tieren?!

Kühe schreien vor Trauer über den Verlust ihrer Kälber. In vielen Ländern weltweit werden immer noch die Hörner weiblicher Kälber ohne Betäubung abgetrennt. In einigen Ländern geschieht dies auch mit ihren Schwänzen.

Melkmaschinen, die am Körper der Kuh angebracht sind, können zu schmerzhaften Infektionen der Zitzen führen, wie z. B. Mastitis. Der Zyklus von erzwungener Schwangerschaft, Geburt, Diebstahl des Kindes und Trauer dauert an, bis der Körper der Kuh völlig ausgelaugt ist. Dann werden diese sanften, neugierigen, intelligenten und verspielten Tiere geschlachtet.

Ähnlich wie in der Eierindustrie werden männliche Kälber eher als Abfallprodukte angesehen. In den USA landen diese Kuhbabys in Verschlägen, wo sie in der Dunkelheit eingesperrt sind, bevor sie wenige Tage nach ihrer Geburt geschlachtet werden. In Australien verhungern die männlichen Kälber (bekannt als „Bobbys“) oft in den Stunden vor ihrer Schlachtung. Auch in Deutschland gab es immer wieder Berichte über Landwirte, die männliche Kälber entsorgten, da diese keinen finanziellen Gewinn einbrachten.

Die Folter der Schweine

Weibliche Schweine werden zwangsweise geschwängert, und viele werden wochenlang am Stück in sogenannten Kastenständen gehalten – in winzigen Käfigen, die nicht einmal groß genug sind, um sich darin umzudrehen. Da Schweine soziale Wesen sind, werden sie dort oft wahnsinnig oder traumatisiert vor Langeweile und zeigen für sie eigentlich untypische Verhaltensmuster. So werden sie ihr ganzes Leben lang gehalten, wieder und wieder geschwängert. Nach der Geburt werden sie gezwungen, ihre Babys aus der Abferkelbucht – einer ähnlichen Art Käfig – zu stillen.

Schweine sind noch intelligenter als Hunde – ohne damit andeuten zu wollen, dass Intelligenz der Maßstab sein sollte, wem wir Leid zufügen dürfen. Im Westen sind wir entsetzt über andere Kulturen, in denen Hunde und Katzen gefoltert und getötet werden, aber was wir mit Schweinen (und anderen Tieren) tun, ist exakt dasselbe.

Wie Hühner, die in Mastanlagen für die Fleischproduktion aufgezogen werden, müssen Schweine, die eigentlich sehr reinliche Tiere sind, in ihren eigenen Exkrementen leben – und manche sterben vielleicht sogar in ihnen. Oft werden ihre Krankheiten und Schmerzen nicht tierärztlich behandelt.

Das Leiden von Fischen und anderen Meereslebewesen

Ist von Grausamkeiten die Rede, werden Meerestiere oft übersehen. Es ist jedoch wissenschaftlich bewiesen, dass Fische empfindungsfähig sind und sowohl körperliche als auch emotionale Schmerzen verspüren können – genau wie Krebse, Hummer und andere Schalentiere.

Einen Haken durch den Mund gestochen zu bekommen, ist unglaublich schmerzhaft – genau wie zu ersticken, aufgeschnitten oder lebendig gekocht zu werden.

Auch andere Meerestiere werden durch die industrielle Fischerei gequält: Riesige Netze ziehen Billionen von Fischen aus den Ozeanen, wobei andere Arten, darunter Wale, Delfine, Schweinswale, Haie, Seesterne, Schwämme, Schildkröten und sogar Seevögel wie Albatrosse, als sogenannter „Beifang“ in den Netzen hängen bleiben und langsam und schmerzhaft sterben.

Fische werden auch in so genannten Aquakulturen gezüchtet. Diese verursachen nicht nur eine Reihe von Umwelt- und Gesundheitsproblemen, diese Fischzuchtfarmen sind zudem äußerst grausam, da viel zu viele Fische in engen Käfigen gehalten werden und sie häufig in ihren eigenen Exkrementen leben müssen.

Die Fastenzeit ist also die perfekte Zeit, um all diese Grausamkeiten hinter sich zu lassen und sich stattdessen für Mitgefühl zu entscheiden.Laden Sie hier Ihr kostenloses Veganes Starterkit herunter .

Katrina Fox ist Journalistin und PR-Beraterin und hat für eine breite Palette von Print- und Online-Medien in Großbritannien, den USA und Australien geschrieben. Sie ist seit 21 Jahren Veganerin und Gründerin von VeganBusinessMedia.com. Sie bietet Beratungen und Schulungen für vegane Unternehmerinnen und Unternehmer, Autorinnen und Autoren und Kreative. Katrina stammt aus Großbritannien und lebt in Sydney. Sie ist die australische Kampagnenmanagerin für Million Dollar Vegan.

 

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