Warum sollten Katholiken während der Fastenzeit vegan leben?

Von Vegan Evan.

Ich denke, dass Katholikinnen und Katholiken während der Fastenzeit vegan leben sollten, weil die meisten von ihnen liebevolle und fürsorgliche Menschen sind. Sie haben noch nicht verstanden, welches Leid durch Fleischverzehr verursacht wird. Gott sagt in der Schöpfungsgeschichte, dass er uns Pflanzen und Obstbäume als Nahrung gibt. Heutzutage wissen viele Menschen nicht, wie schrecklich Tiere in Schlachthöfen und Tierfabriken behandelt werden. Ich denke, wenn sie über die Grausamkeiten Bescheid wüssten, würden sie vegan werden.

Die Fastenzeit ist eine Zeit der Besinnung und der Hoffnung, und ich denke, dass wir besonders während dieser Zeit alle Geschöpfe Gottes ehren sollten. Wir sollten auf sie aufpassen – und darauf, dass sie nicht verletzt werden. Die Tierhaltung schadet nicht nur den Geschöpfen Gottes, sondern sie zerstört auch den wunderschönen Planeten, den er für uns geschaffen hat. Wir verschmutzen die Flüsse und Seen mit unfassbar viel tierischem Abfall und landwirtschaftlichen Chemikalien. Ich finde es so schrecklich, dass er uns diese schönen Lebewesen gab und wir sie zerstören.

Ich bin mir sicher, dass Gott möchte, dass wir gesund sind – und es ist vielfach bewiesen, dass all das Fleisch, das wir essen, eine Ursache zahlreicher schwerer Krankheiten darstellt. Wir töten Gottes Kreaturen, zerstören unseren Planeten und schädigen unsere Gesundheit!

Ich denke, dass die Massentierhaltung Jesus sehr, sehr traurig machen würde und er enttäuscht von uns wäre. Wenn die Leute recherchieren würden, um einen Einblick zu erhalten, wie das Leben der Tiere in landwirtschaftlichen Betrieben aussieht, wären sie schockiert und entsetzt. Süße, harmlose Schweine werden in so kleine Kisten gesperrt, dass sie sich nicht einmal umdrehen können. Intelligente Tiere wie Hühner und Truthähne werden in Hallen gesteckt, die so voll sind, dass sie sich gegenseitig bekämpfen, um an Essen zu gelangen. Zudem werden ihnen oft ohne Betäubung die Schnäbel abgeschnitten. Die meisten von ihnen sehen niemals Tageslicht.

Mutterkühe werden ausgebeutet, ihre Babys werden ihnen sofort nach der Geburt weggenommen, damit wir Menschen ihre Milch trinken können. Wenn ihnen das widerfährt, weinen sie oft stundenlang und rufen nach ihrem Kalb. Nachdem sie vier oder fünf Mal geschwängert wurden und ein Baby bekommen haben, gelten sie als verbraucht und werden deshalb geschlachtet. Das ist ihr einziges, sogenanntes Leben. Es ist so traurig.

Und – egal, ob sie in einer Massentierhaltungsanlage oder auf einer kleineren traditionellen Farm leben – sie alle werden zum Schlachthof gebracht und am Ende gewaltsam getötet. Ebenso wenig wie wir möchte auch kein Tier sterben oder von seiner Familie getrennt werden. Tiere wollen einfach nur frei sein, ihr Leben leben und freundlich behandelt werden.

Deshalb bin ich vegan und setze meine Stimme jeden Tag für Tiere ein. Und aus genau diesen Gründen sollten auch andere katholisch Gläubige versuchen, während der Fastenzeit vegan zu leben.

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Biografie des Autors:
Ich bin ein 7 Jahre alter Aktivist und ich habe eine Mission! Mein Ziel ist es, die Welt um uns herum zu einem besseren, glücklicheren Ort für alle Tiere zu machen – sowohl für menschliche Tiere als auch für nicht menschliche Tiere. Dank der Hilfe meiner Mutter und meiner Oma kann ich einiges an Engagement und Aktivismus auf die Beine stellen. Wir verteilen gemeinsam Flugblätter und organisieren Märsche, Proteste, Mahnwachen, Cubes of Truth und viele andere Formen des Aktivismus. Bei unseren Besuchen auf verschiedenen Lebenshöfen machen wir Videos und streamen live, damit die Menschen die Tiere so sehen können, wie sie wirklich sind. Wir machen das, damit jede und jeder sehen kann, dass die Tiere, die als
Lebensmittel bezeichnet und gegessen werden, im Grunde das gleiche sind wie unsere Haustiere, die geliebten Katzen und Hunde zu Hause. Wir nutzen so viele verschiedene Arten von Aktivismus, wie wir können, weil wir wissen, dass Menschen auf ganz unterschiedliche Weise erreicht werden. Ich drehe beispielsweise auch Videos, rappe und spreche überall in den Vereinigten Staaten über Tierrechte und einen veganen Lebensstil. Ich bin Co-Präsident und Sprecher von Animal Hero Kids.

 

 

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