Soja/Tofu ist für Regenwaldabholzungen verantwortlich

Genau genommen ist Rindfleisch der größte landwirtschaftliche Verursacher von Abholzungen, mit Soja an zweiter Stelle.1 Aber der Großteil aller Sojabohnen – ungefähr 75 Prozent weltweit – wird als Viehfutter verwendet.2 Das bedeutet, dass Fleischesser indirekt das meiste Soja essen.

Untersuchungen zeigen, dass in Europa, wo weniger Fleisch gegessen wird als in Amerika,3 ein typischer Bürger 61 kg Soja konsumiert, davon 57 kg über das Fleisch, das er isst. Diese Zahl dürfte für US-Bürger deutlich höher liegen.

Der Grund, weshalb so viel Soja für Nutztiere gebraucht wird, trifft genau den Kern des Nachhaltigkeitsproblems. Um Nutztiere zu füttern, werden viel mehr Pflanzen benötigt, als wenn wir diese Nahrungsmittel selbst essen würden. Die Rindfleischproduktion erfordert 20-mal so viel Land und setzt 20-mal so viel Treibhausgas pro Einheit essbaren Proteins frei wie gängige pflanzliche Eiweißquellen wie Bohnen, Erbsen und Linsen. Hähnchen und Schweinefleisch erfordern dreimal so viel Land und setzen dreimal so viel Treibhausgas frei wie Bohnen.4

Da das uns zur Verfügung stehende Ackerland nicht ausreicht, um Soja und andere Futtermittel für die Milliarden von Nutztieren anzubauen, werden Regenwälder und andere Habitate massenweise abgeholzt. Das Worldwatch Institute berichtet: „Unser Appetit auf Fleisch ist die treibende Kraft hinter so gut wie jeder der Hauptkategorien von Umweltschäden, die heute die Zukunft der Menschheit bedrohen – Entwaldung, Erosion, Trinkwassermangel, Luft- und Wasserverschmutzung, Klimawandel, Biodiversitätsverlust, soziale Ungerechtigkeit, der Destabilisierung von Gemeinschaften und der Ausbreitung von Krankheiten.“5

Vegetarier und Veganer sind vielleicht die offensichtlichsten Soja-Konsumenten, aber nicht die größten. Das meiste Soja wird indirekt in Form von Hähnchen, Schweinefleisch, Rindfleisch und Zuchtfischen sowie Eiern, Milch, Käse und Joghurt konsumiert.

Tiere zu essen, ist eine der Hauptursachen von Entwaldung.

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