Kühe müssen gemolken werden

Wie alle Säugetiere produzieren Kühe Milch für ihre Jungen. In Milchbetrieben werden Kühe daher geschwängert, um den Milchfluss anzuregen. Die Kälber sind dabei nicht viel mehr als ein unliebsames Nebenprodukt. Würden wir Kühe nicht künstlich befruchten, würden sie keine Milch produzieren, und wenn wir ihnen nicht die Kälber wegnähmen, dann würden sie die Milch trinken.

Unter natürlichen Gegebenheiten würden Kühe ihren Fortpflanzungspartner selbst wählen, nur selten ein Kalb auf die Welt bringen und viel Zeit damit verbringen, ihr Junges zu säugen, eine emotionale Bindung zu ihm aufzubauen und es zu schützen. Doch die Milchindustrie ist skrupellos. Damit der Milchfluss nicht nachlässt, werden Kühe jedes Jahr aufs Neue geschwängert, egal, wie sehr das ihre Körper strapaziert.

Und die Kälber? Die wollten wir nicht; wir wollten nur ihre Milch. Was also geschieht mit ihnen? Die weiblichen Kälber werden zumeist aufgezogen, um selbst als Milchmaschinen ausgenutzt zu werden. Sie müssen denselben Kreislauf aus Zwangsbefruchtung, Geburt und Verlust ihrer Kälber ertragen, um die eigene Mutter zu ersetzen, wenn sie im Alter von ungefähr sechs Jahren erschöpft und ausgedient zusammenbricht. Ist das Kalb männlich, wird es für Kalbfleisch gemästet oder aufgezogen, um für minderwertiges Fleisch geschlachtet zu werden, oder es wird kurz nach der Geburt erschossen, wenn von ihm nicht auf andere Weise profitiert werden kann. Egal, welches Schicksal das Kalb ereilt, wird es seiner Mutter genommen und darf nie die Milch trinken, die sie nur für ihn gibt.

Die Milchindustrie ist skrupellos und herzlos. Das Leid endet erst, wenn wir aufhören, Milch zu kaufen.

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