Jäger sind Naturschützer

Beim Naturschutz geht es darum, Arten zu erhalten, nicht darum, sich um individuelle Tiere zu sorgen – und das ist ein wirklich bedeutender Unterschied. Auf Menschen bezogen würde das bedeuten, den Tod bestimmter Bevölkerungsgruppen zu rechtfertigen, weil es genügend von ihnen gibt, um ihr Überleben zu sichern. Aber so denkt man nicht, wenn man Veganer wurde, um Tiere zu schützen. Man hat erkannt, dass das Leben jedes einzelnen Tieres ihm selbst genauso viel bedeutet wie Ihnen Ihr Leben.

Manche Aspekte des Jagens könnten als Naturschutz eingeordnet werden. Manche Jäger zielen nur auf die schwächsten oder auf kranke Tiere ab und finden das gerechtfertigt, auch wenn sie wenig Verständnis davon haben, wie die Tötung des einen Tieres der Art als Ganzes hilft. Manche reden laut von „Naturschutz“, um die eigenen Wünsche zu rechtfertigen und ohne wirklich darüber nachzudenken, ob das denn auch stimmt. Und viele Jäger haben es in Wirklichkeit auf die kräftigsten Tiere abgesehen – als Trophäen oder als das größte, gesündeste für den Kochtopf. Das hat nichts mit dem Schutz eines gesunden, wilden Tierbestands zu tun.

„Was, wenn Jäger Geld bezahlten und das Geld zur Finanzierung legitimer Naturschutzprojekte eingesetzt würde?“, fragen Sie sich vielleicht. „Was, wenn wir von Mördern eine Gebühr verlangten, um Menschen zu töten, und dieses Geld in legitime Schutzinitiativen investierten?“, würden wir darauf antworten! Das ergibt wenig Sinn, oder? Man sollte meinen, dass wir Arten und individuelle Tiere schützen sollten, einfach weil man das als guter Mensch so macht und nicht, weil wir dabei ein schönes Wildtier erlegen können. Außerdem wird zum Beispiel ein Großteil des Geldes, das in Amerika beim Jagen zum Zwecke des Naturschutzes erhoben wird, ebenfalls dazu eingesetzt, Land zu kaufen, um Jägern auch in diesen Bereichen das Jagen zu ermöglichen.1 Das klingt nicht nach Naturschutz, sondern nach Eigeninteresse.

Wir verstehen, dass es manchen Spaß macht zu jagen, dass sie damit groß geworden sind und es zu einem wichtigen Teil ihrer Familienkultur und Tradition geworden sein mag. Wir wissen, dass es nicht immer einfach ist, mit diesen Traditionen zu brechen, aber vielen Menschen wie Chris Peed ist es gelungen. Sie betrachten die Natur heute anders, interagieren anders mit ihr und sind glücklicher, friedvoller aufgrund dieses Wandels.

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