Gemüse und Getreide wird mit Gülle gedüngt

Wir leben leider nicht in einer perfekten Welt! Wir arbeiten innerhalb eines Nahrungsmittelsystems, das seit Tausenden von Jahren von Tieren Gebrauch macht. Deshalb ist es unvermeidlich, dass das leckere frische Gemüse, das wir essen, mithilfe von tierischen Düngemitteln angebaut wurde. Aus vielerlei Gründen ist dies jedoch keineswegs ideal.

Die große Menge tierischen Düngers, die auf den Feldern eingesetzt wird, bereitet der Umwelt zur Zeit große Probleme. Dünger ist einer der Hauptverursacher von Wasserverschmutzung1 und toten Zonen in den Meeren,2 während Menschen, die in der Nähe von Äckern leben, wo Gülle ausgebracht wird, von fürchterlichen Atemwegsproblemen geplagt werden können.3

Aber es gibt auch nachhaltige und produktive Methoden der tierfreien Nahrungsmittelproduktion. Dabei wird die Bodenfruchtbarkeit anhand von pflanzlichem Kompost, Gründüngung, Fruchtwechsel, Mulchen und anderen nachhaltigen, ökologischen Maßnahmen erhalten.4

Rick Haney vom USDA Agricultural Research Service in Texas spricht von den Gefahren, die vom Einsatz tierischer Gülle und chemischer Düngemittel ausgeht, um immer größere Ernten einzufahren.5 Er sagt, dass der jahrzehntelange landwirtschaftliche Missbrauch nun seinen Tribut fordere, denn er habe den Gehalt essenzieller Nährstoffe im Boden erschöpft und Bakterien und Pilze abgetötet, die organisches Material produzieren, das für Pflanzen unabdingbar ist.6

Wir können aufhören, den Boden an seine Grenzen zu treiben, indem wir pflanzliche Nahrungsmittel essen. Das liegt daran, dass viel weniger Land benötigt wird, um pflanzliche Nahrungsmittel anzubauen, als tierische Produkte zu produzieren, wodurch wir nicht mehr von jedem Hektar Acker so viel fordern müssen. Wir können unseren Böden eine Pause gönnen, natürliche Methoden, Komposte und Düngemittel verwenden und so in viel größerer Harmonie mit der natürlichen Welt leben.

Es gibt bereits landwirtschaftliche Betriebe, die auf diese Weise arbeiten,7 und je mehr Leute vegan werden und je kritischer der Zustand unserer Böden wird, desto mehr werden es ihnen gleichtun.

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